Monatsarchiv: Januar 2009

Visionen Pt.1

spirit of a woman

Die Geister, die ich rief

Wenn ich den Lotto-Jackpot erst mal geknackt habe, das ist mal sicher, dann werde ich fortan den lieben langen Tag damit verbringen, mit sündhaft teurem Foto-Equipment zweitklassige erotische Fotografien zu erstellen. Die schicke ich dann an irgendwelche überbewerteten Schlonzmagazine, und die finden das dann so geil „anders“, dass sie mir noch mehr Geld überweisen und mich zwingen, niemals damit aufzuhören. Zehn Jahre später bin ich dann so reich und asozial, dass es nur so knackt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann mein fünfter unausstehlich geschmackloser Bildband erscheinen, der in einer limitierten Sonderauflage von nur 10,5 Stück im mundgeplätteten Platineinband erhältlich gewesen wäre, hätte man ihn sich leisten können. Dann werfe ich das sündhaft teure Fotoequipment als Symbol der Nichtanerkennung kultureller Symbole und Werte in einen Hochleistungs-Fleischwolf und versteigere das übrig bleibende Hackwerk als die Action-Installation „Picture-Schlitten 3000“ an das MoMA. Für einen Preis, der hier nicht hinpasst. Die Sekte, die ich vom Erlös gründe, und die mich schließlich zum reichsten Sack macht, der je auf Erden wandelte, wird als „The New Mexican Atombomben“ in die Geschichte eingehen und nichts hervorbringen als bunte Kaftane und weiche Wurst. An meinem hundertsten Geburtstag sterbe ich glücklich und zufrieden an einer Überdosis Zuneigung. Lieber Gott, bitte mach, dass das geht. Dann zieh ich auch nach Holland und werde Sauerstoff-Bauer. Deal?

Vorlage: Dio van der Veen via sexinart.net

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New User Interface

„As part of my object remix series, this stereo forces the music source into the center of attention and creates a radically new user interface.“

(c) Bob Turek

Bob Turek – Object Remix [Bob Turek @ coroflot.com]

via Boingboing

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Kunst am Sonntag: chrizzy top rockt

chrizzytop rockt (c) chrizzy top 2008

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Unwiderstehliches Angebot!

Screen (c) louisvillefreeface.com

Man kann wirklich nicht sagen, Leslie George Kistner III. hätte es nicht versucht. Wobei – Mann von Format – er wird sich nicht jeder gierigen Nymphe hingeben:

I must think you are cute. I only go down on women who I find attractive. I have different tastes than some people. If you would like me to give you oral sex, you must let me know what you look like. Send me a picture and I will let you know if I believe you are cute enough for free oral. It does not have to be a naked picture, just one so I can tell generally what your body and face look like. Some people say that I have weird tastes, but I love women, so try your luck.

Seine Hobbies: „Weightlifting, Giving Massages, Giving Oral Sex to Attractive Females, Reading, Intelligence Puzzles, Nature, Vampires, the Gothic Scene, Video Games, and Religions that Employ the use of Magick.“ Nette Bekanntschaft, alles in allem.

Free Oral Sex [louisvillefreeface.com]

via Joshuah Bearman

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Roboterliebe

Großer Song von großem Künstler: Jonathan Mann.

via Monochrom

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Wenn’s mal wieder länger dauert

//flickr.com/photos/63186767@N00/Es läuft einfach alles nach so simplen Regeln ab, dass ein Kopfschütteln als Reaktion auf die folgende klinisch erprobte Wahrheit den Leser als absoluten Trottel und Nixchecker outen wird. Diese Körpergeste ist uns aber gerade entflutscht, als und derweil britische Wissenschaftler nach der viel beachteten Münzeinwurf-Theorie neulich schon wieder was Bezauberndes zum Paarungswesen rausfanden. Die News, diesmal aus dem respektablen Fach „Theoretische Biologie“: Frauen lassen potenzielle neue Typen deshalb zappeln, weil sich, wenns nicht gleich zur Sache geht, die Assis unter den Kandidaten recht schnell trollen. Die „guten“ Buben aber bleiben geduldig, schwören sich dabei, dass sie „die Alte schon noch knacken“, in Wirklichkeit befinden sie sich aber bloß in einem von Mutter Frohnatur veranstalteten Casting für potenzielle Nachwuchswickler.

The mathematical model assumes that the male is either a ‘‘good’’ or a ‘‘bad’’ type from the female’s point of view, according to his condition or willingness to care for the young after mating. The female gets a positive payoff from mating if the male is a ‘‘good’’ male but a negative payoff if he is ‘‘bad’’, so it is in her interest to gain information about the male’s type with the aim of avoiding mating with a “bad” male. … Because bad males have a greater tendency to quit the courtship game early, as time goes on and the male has not quit it becomes increasingly probable that he is a “good” male. … A male is assumed to always want to mate with a female, but a good male is more willing to pay the cost of a long courtship in order to claim the prize of mating.

Simple Verklemmtheit frauseits ist demnach ein evolutorischer Vorteil, weil einem das Warten auf den Geschlechtsakt (hab gehört, soll ganz viel Spaß machen) nicht so ewig lang vorkommt. Wir Jungs sind dann mal solange im Darkroom.

Why you can’t hurry love [ucl.ac.uk]
via the New Shelton wet/dry

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A Beginner’s Guide To Giving A Damn About Saving Energy

via Web Zen [chaoskitty.com/webzen]

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