Bitte recht deutlich!

Nachdem ich meinem neuen Wohnungsnachbar den ganzen Sonntag lang bei unfassbar vulgärem und lautem Fickgetöse zuhören muss, also: bei einem grölenden, grunzenden, kraftschwulen Gay-Massaker, also: bei Szenarien, die von der Audiospur her nicht mehr viel mit Schulmädchenreport 1 bis 15 zu tun haben – nach Auswertung all dieser Fakten also wird mir die Geschichte vom Japaner an sich und dem Sex an sich nochmal ein wenig klarer. Der Japaner an sich hat nämlich gern noch dünnere Wände als ich – meine sind zwar aus der materialknausernden Nachkriegszeit, aber immerhin aus Ziegelsteinen; beim Japaner an sich sind die ja bekanntermaßen aus Papier oder Lotosblättern oder hauchdünnen Sashimi. Deswegen holt sich der Japaner bei unerwarteter Aufwallung sexueller Gefühle entweder einen runter, Anregung liefert ihm die dauerjunge Garde der „Gravure Idols„, oder er geht zum echten Sex ins Love-Hotel. (Zeugt aber dabei niemals Nachwuchs, großes Problem).

Kann das alles seit heute bestens verstehen: Wer erst versehentlich, dann unausweichlich dem theatralischen Geficke seiner überaktiven Nachbarn beiwohnen muss, der verlegt die eigenen Aktivitäten höchstens noch in den Sex-Club oder illusioniert sich mit gebrauchter Damenunterwäsche aus dem Automaten ein Schulmädchen seiner Wahl. Auf keinen Fall aber will er jemals wieder zuhause Sex haben. Argh.

japaner_im_sexparadies (c) Héctor Garcia

Japaner an sich, im Porn-Himmel / Foto: Héctor García [kirainet.com]

P.S.: Idol sein ist fein. Dass der Japaner an sich das Zen erfunden hat: is nach Lektüre dieses Videos ja wohl klar.

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5 Kommentare

Eingeordnet unter Das milde Leben, So läuft's Business

5 Antworten zu “Bitte recht deutlich!

  1. Podcarsten

    jawie jetzt. sinddie betabuben also NICHT schwul – wenn sie einwenig gayes gemetzel anihrer zimmerwand noch nichtmal aushalten? ohmann. SEXT EUCH UP und gehtmal inden nachtclubb babies. dann wissta wo ihr drannseid. und ich dachte schon. hargh.

  2. Podcarsten

    und nochmal: vonwegen „fickgetöse“. wennihr hetero bitches euch lieber die gebrauchten damenunterwäschen ausdem automaten zieht: dannbitte. sex is eben nun mal sex, live und infarbe. mit lautem soundtrack. kopfschüttel.

  3. oedesheim

    Nun mal langsam, Podcarsten. Nur weil mir sonntägliches Gebumse bei 110 Dezibel etwas überdeutlich einfährt, muss das hier noch keinen Gay-Hetero-Battle bedeuten. Wäre dasselbe, wenn eine hörbar weibliche Gespielin des Nachbarn die Schallwellen auslösen würde. War nur einfach kein danach klingendes Sub- oder Objekt von Ekstase zu hören, you know? Halte dich auf dem Laufenden, falls noch eines dazukommt.

  4. Dr. Frascati

    Da muss ich relativieren. Ich hatte mal ne Nachbarin, die war so heiß, dass ich aufpassen musste, nicht von meiner eigenen Erektion ERSCHLAGEN zu werden, wenn ich ihr im Treppenhaus begegnete. Und laut war die auch, wovon ich mich die üblichen drei Mal die Woche durch dünnwandige Wohnungstrennung unfreiwillig überzeugen konnte. Aber ich bin ehrlich: Ich fand’s schön. Wären es Jungs gewesen: eher nicht.

  5. Pingback: Stöhn II (animatronisch und ganz real) « betabuben

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