Lektionen in Coolheit

Ach ja, übrigens:

Motorsport war mal was echt Saucooles. Und die Typen, die damals Motorsportler waren, waren ebenfalls saucool. Wie zum Beispiel der Kollege James Hunt hier. Es waren wundervolle Zeiten, ehe sich die Formel1 in einen sterilen Plastik-Marketingzirkus mit Milchbubipiloten und Eurodissen-Gogos verwandelt hat. Für mich ist das größte Problem an der Formel1, wie sie heute ist: Abgesehen davon, dass die Autos scheiße aussehen und es sehr ermüdend und ohrenschädigend ist, ihnen beim Rundendrehen zuzuschauen, sind die Fahrer eine absolute Zumutung! Früher hatten die wenigstens noch ccole Namen, wie Graf Berghe von Trips oder so was. Heute heißen sie wie Fußballspieler und sprechen auch so. Ich bin sicher, dass Werbepartner wie die ING Group (Alonso) oder Mercedes Benz (Alesi) bei Marketing-Meetings regelmäßig die Augen verdrehen, weil sie wissen, mit welcher Zweitklassigkeit ihre Testimonials gestraft sind. Aber was sollen sie tun – Motorsportler sind eben so. Und wir, die fetten Säcke, die ihnen vom heimischen Fernseher aus gute Ratschläge zurufen, obwohl sie die besten Rennfahrer der Welt sind, finden das offenbar gut so. Und kaufen ihren Scheiß, weil Nick Heidfeld ihn auch gut findet. Und darum haben wir es auch nicht anders verdient. Trotzdem schade, dass zumindest einige Dinge nicht mehr so laufen wie 1976 (Marlboro).

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Motoren, So läuft's Business

Eine Antwort zu “Lektionen in Coolheit

  1. Dr. Frascati

    Was ist nur aus dieser Welt geworden?

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