Archiv des Autors: chrizzytop

Kunst am Sonntag: Perspektiven 1

Sogar der scheinbar alterslose Rebell chrizzytop hat eine Phase, die man schon jetzt als sein „Frühwerk“ bezeichnen kann. Mit dem unten gezeigten Exemplar namens „Perspektiven 1“ in der Mappe scheiterte er grandios an der Aufnahmeprüfung der Kunsthochschule Kassel. Gut, machtanix: Jetzt tanzen ihm täglich fünf engelsgleiche slawische Prinzessinnen in zartseidenen Negligés über den stahlharten Brustkorb, reichen ihm Pizza mit Wurst und Bier, und beim Sex sagen sie dann irgendwas versautes Tschechisches. Als Perspektive 2, gewissermaßen: auch sehr ok.

perpektiven 1 (c) chrizzytop 2003-2009

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Kunst am Sonntag: Kakokushi!

Aus der bis heute gefürchteten „Asiatischen Phase“ von chrizzytop: „Kakokushi!“ Schönen Sonntag noch.

kakokushi (c) chrizzytop 2008

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Kunst am Sonntag: Rote Frau, Pt. 4

Endlich in ganzer Schönheit! Das fehlende Viertel der großen Dame, nach Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Zusammenkleben, die Alte auf die Rückbank werfen und abhauen!

rotefrau_4 (c) chrizzytop 2006-2009

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Projekt Taxi / Tag 14: Zürich – München

15.02.2009 – Die letzte Fahrt

Die Nacht in Zürich ist gut. Wäre die gesamte Reise so verlaufen, hätte ich locker noch eine Woche mehr gemacht.

Die letzte Fahrt in einem komfortablen Schweizer Zug führt durch eine verschneite Landschaft. Jede Minute freue ich mich mehr auf München, auf die Wirtschaft gleich um die Ecke beim Hauptbahnhof, auf zu Hause.

Die erste Runde Taxi ist vorüber.

bahn_daham (c) chrizzytop 2009

Und seit heute Abend ist chrizzytop wieder auf altdeutscher Scholle. Welcome back. Projekt wird fortgesetzt. Bleibt getuned.

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Projekt Taxi / Tag 13: Sofia – Zürich

14.02.2009 – Sofia – Milano – Zürich

Saugutes Gefühl, in Sofia im alten Terminal zu sitzen und auf den Flug nach Milano zu warten. Sehr kleiner Flughafen, Rollfeld direkt an der Wartehalle, schneebedeckte Berge im Hintergrund, soweit man sehen kann. Da macht der ganze Flughafenzirkus gleich 3000-mal mehr Spaß. Musik von Kraftwerk, Trans Europa Express, rundet das nostalgische Gefühl ab und ich würde am liebsten einen Rave starten.

Dass ich die Expedition „Taxi Europa“ nur zur Hälfte durchgehalten habe, stört mich kein Bisschen. Es geht heimwärts, dass zählt, nur noch zwei Städte, zwei Taxler fotografieren, fertig.

Hab seit einem Tag nichts mehr gegessen, die letzten Kopeken am Flughafen für Eistee auf den Kopf gehauen. Durst! In der Disko zum Whisky trinken eingeladen worden, eine Flasche. Hoffe, meine Bankkarte funktioniert in Milano… keine Romanzen ohne Finanzen!

Mein Sitznachbar im Flugzeug erklärt mir, die Innenstadt sei eine Stunde entfernt vom Terminal. Gut, hab ne halbe Stunde, falls was nicht klappt. Prompt haben wir Verspätung, in Milano erreiche ich meinen Zug zwei Minuten vor Abfahrt. Schwing mich in einen Sessel und bemerke die mehr als hübsche, junge Frau mir gegenüber.

Wir kommen ins Gespräch, sie gibt mir ihre Wasserflasche, nachdem ich sie nach dem Speisewagen gefragt und ihr von meiner Reise erzählt habe. Sie steigt in Lugano aus, ich fahre weiter nach Zürich und besuche dort Radek, einen Studienkollegen auf Auslandspraktikum.

balkon_balkan (c) chrizzytop 2009

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Kunst am Sonntag: Rote Frau, Pt. 3

Auf nach rechts oben! Wem die Dame etwas unvollständig vorkommt: hier sind Teil 1 und Teil 2.

rotefrau 3 (c) Chrizzytop 2006-2009

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Projekt Taxi / Tag 11: Bukarest – Sofia

12.02.2009 – Bukarest – Sofia

Ich komme in Bukarest um 17:30 Uhr an und überlege, nur für drei Stunden zu bleiben, um weiter nach Sofia zu fahren. Entschließe mich trotzdem dann zu einer Übernachtung.

Am Bahnhof will mir gleich einer in die Tasche greifen, soll er ruhig, sind Rotztücher drin. Taschendieb hat auch gemerkt, dass ich ihn anschaue, und haut ab.

Ich frag einen Taxler, wie teuer es zu meinem Hostel ist. Sofort kommt irgendeine zwielichtige Gestalt und versucht, auf Englisch mit mir zu verhandeln. 20€ fordert er, ich ignoriere ihn, frage nochmal den Taxifahrer. DJ 20€ wird unruhig, hebt seine Stimme, um sich Nachdruck zu verleihen. Daraufhin bekomme ich einen kleinen Anfall, rede ihn charmant mit lauter Stimme und auf deutsch an, er solle sich doch bitte vom Acker machen. Frage höflichst den Fahrer nach dem Preis, bezahle 4€ und bekomme meine Taxifotos noch dazu.

Im Hostel kommen mir grölende Jungs entgegen, paar der Homies liegen bereits am Boden und pennen. Als die Dame von der Rezeption mir sagt, das Hostel sei ausgebucht, bin ich ihr nicht böse. Frage auf der Straße einen Polizisten nach dem Weg, er antwortet, das das nicht die beste Gegend ist und zeichnet mir eine Beschreibung, der ich folgen soll, damit mir nichts passiert.

Es geht langsam Richtung heimwärts.

Lissabon, Barcelona, Paris und Amsterdam müssen warten, habe keine Kraft mehr. Expeditions-Slang: Finanzielle Mittel knapp, körperliche Verfassung schlecht. Entschließe mich zur Heimreise.

Am nächsten Abend stehe ich am Fenster vom Nachtschnellzug. Auf dem gegenüber liegenden Gleis steht ein ukrainischer Zug mit Fahrtziel Odessa. Ich überlege, bleibe still stehen am Fenster, der Zug setzt sich langsam in Bewegung, ich lege mich schlafen.

betabaer (c) 2009 chrizzytop

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