Archiv der Kategorie: Nerdism

Großer Laptop!

Muss leider ins Sperrgepäck, ist aber dafür auch – wenns grade sein muss – einer der 200 schnellsten Computer der Welt. Man erkennt sofort: Nur geil für Nerds. Aber trotzdem cool, ihr Schweine! Die Nerd-Bling-Firma Sun baut ein komplettes Rechenzentrum in einen schicken schwarzen Schiffscontainer. Optimal kombinieren zu: dem wirklich gut geschnittenen, schwarzen Einreiher, zwei Knöpfe.

kleines schwarzes (c) sun

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Bathtub IV

Wieder ein „Tilt Shift“-Video vom Könner Keith Loutit, den die betabuben schon hier voll gut fanden: Obacht beim Angeln an der Küste!

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Stöhn II (animatronisch vs. real)

Die Fortschritte in der Spielzeug-Animatronik sind fabelhaft – der laberselige Furby ist derbstes Vorvorvorgestern; aktuelle Produkte aus dem Reich der Techno-Spielgesellen nähern sich immer mehr dem realen Leben an. Bestes Beispiel hier: Wenn oedesheims nicht nur, aber immer sonntags lauthals kopulierende Nachbarn wüssten, dass sie sich ganz real, ohne jede Übertreibung (betabuben-Schwur!) so anhören wie Pleo, der elektrifizierte Jungdinosaurier aus dem Hause Ugobe, dann wäre ihnen das wohl peinlich vor ihren Freunden. Sie würden fortan nur noch ihre Avatare in Second Life ficken lassen, den Ton am PC leiser gestellt. Beim Sex nicht klingen wie ein Spielzeug mit vier Füßen, grüner Gummihaut und USB-Anschluss: auch auf unseren 2009-noch-zu-erledigen-Listen sehr weit oben.

Immer wieder sonntags [pleoworld.com]

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Fuckin‘ Shit!

Selbst für Zuschauer, die die gottgleiche Fernsehserie „Sopranos“ nicht kennen, ist dieses Video eine interessante, vielleicht auch kathartische Erfahrung. Vorher wissen muss man: Die Mafia-Dudes in dieser Serie fluchen absurd viel. Nachher weiß man: Sie fluchen wirklich ver-mother-fuckin-bullshit-dammt viel. Fast eine halbe Stunde lang, in 86 Episoden. Wissen wir, weil der Ami-Regisseur Victor Solomon alle Flüche der „Sopranos“ in chronologischer Reihenfolge zusammengeschnitten hat. Großes Dokument der Gegenwart.

Sopranos uncensored [victorsolomon.com]

via Boingboing

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„Lube“: Schlaue Schwänze

Lube Magazine #0 (c) Lube Magazine

Post aus Barcelona heute: Hatte schon fast wieder vergessen, vor ein paar Tagen im ’nternet das Magazin „Lube“ gefunden, die großartigen Werbe-Fotos gesehen, die „Jetzt ist es mal Zeit für diesen Style hier“-Auftexterei der Macher gelesen, bestellt. Das Heft: in echt kleiner als erwartet (A5-Mini-Magazin), aber erlebnisreich. Das selbstverständliche Zeigen von Schwänzen als Bestandteil alltagssexualisierter Popkultur ist ungewohnt, und dann, wenn’s tatsächlich mal passiert, auf eigenartige Weise erleichternd.

LUBE MAGAZINE is a contemporary art publication created to celebrate art and sex as essential parts of human beings. Seducing is to flirt with ourselves, and visual stimulation is one of the multiple elements used in this complicated sexual seduction process. LUBE MAGAZINE tries to take part in this sumptuous attraction game, joining as a new publishing project focused in pornography, eroticism and the different ways of the „sexual culture“ representation. Directed by David Guillen and Sir Mister Louis, and Published by BookCake, LUBE MAGAZINE wants to become a free and independent icon opened for all different artistic disciplines.

Die zwei Art Direktoren: ausweislich ihrer Online-Selbstdarstellung schwul (Lube hat auf Myspace auch zum großen Teil schwule Freunde). Das Produkt: schwankt, geschmackvoll und extrem, zwischen jenen Welten, die normalerweise von Hetero-Cumshot- und „Gays aus deiner Umgebung“-Ästhetiken begrenzt sind. Der angemessenen Abbildung von Sexualität hilft angesichts der Misere des Mainstreams ja auch ein Terry Richardson’scher Irrsinn schon nicht mehr weiter. Grell können nämlich alle: Sex, auch heftiger, ist wohl eine zu normale, menschliche und zugängliche Veranstaltung, als dass man ihn ansehnlich abbilden könnte, ohne dabei fast immer maßlos zu übertreiben. „Lube“ schafft’s.

Lube Magazine #0 (c) Lube Magazine

Lube Magazine [lubemagazine.com]

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Baby, du hast ja geile Monitore!

So muss Werbung für Computerprodukte aussehen, Modelljahr 2009: Man will das Deo der anwesenden Herren riechen. Und Frauen erleben, die für eine Dual-500-Gigabyte-RAID-Harddisk den Stiefel fallen lassen. „Mann, das Ding ist ja riesig!“

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Visionen Pt.1

spirit of a woman

Die Geister, die ich rief

Wenn ich den Lotto-Jackpot erst mal geknackt habe, das ist mal sicher, dann werde ich fortan den lieben langen Tag damit verbringen, mit sündhaft teurem Foto-Equipment zweitklassige erotische Fotografien zu erstellen. Die schicke ich dann an irgendwelche überbewerteten Schlonzmagazine, und die finden das dann so geil „anders“, dass sie mir noch mehr Geld überweisen und mich zwingen, niemals damit aufzuhören. Zehn Jahre später bin ich dann so reich und asozial, dass es nur so knackt. Zu diesem Zeitpunkt wird dann mein fünfter unausstehlich geschmackloser Bildband erscheinen, der in einer limitierten Sonderauflage von nur 10,5 Stück im mundgeplätteten Platineinband erhältlich gewesen wäre, hätte man ihn sich leisten können. Dann werfe ich das sündhaft teure Fotoequipment als Symbol der Nichtanerkennung kultureller Symbole und Werte in einen Hochleistungs-Fleischwolf und versteigere das übrig bleibende Hackwerk als die Action-Installation „Picture-Schlitten 3000“ an das MoMA. Für einen Preis, der hier nicht hinpasst. Die Sekte, die ich vom Erlös gründe, und die mich schließlich zum reichsten Sack macht, der je auf Erden wandelte, wird als „The New Mexican Atombomben“ in die Geschichte eingehen und nichts hervorbringen als bunte Kaftane und weiche Wurst. An meinem hundertsten Geburtstag sterbe ich glücklich und zufrieden an einer Überdosis Zuneigung. Lieber Gott, bitte mach, dass das geht. Dann zieh ich auch nach Holland und werde Sauerstoff-Bauer. Deal?

Vorlage: Dio van der Veen via sexinart.net

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