Bathtub IV

Wieder ein „Tilt Shift“-Video vom Könner Keith Loutit, den die betabuben schon hier voll gut fanden: Obacht beim Angeln an der Küste!

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Kunst am Sonntag: cuba in München

Bei der Vernissage am Samstagabend im unfreiwilligen Medien-Hangout Nr. 1: chrizzytop (gut sichtbar: rechts im Bild) vor einem der düstren, verballerten, Comic- und Killerspiele-inspirierten, kurz: heftigen Bilder seines Kollegen aus Prag. Noch bis Mitte April hier zu sehen und anzufassen. (Die Bilder.)

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Stöhn II (animatronisch vs. real)

Die Fortschritte in der Spielzeug-Animatronik sind fabelhaft – der laberselige Furby ist derbstes Vorvorvorgestern; aktuelle Produkte aus dem Reich der Techno-Spielgesellen nähern sich immer mehr dem realen Leben an. Bestes Beispiel hier: Wenn oedesheims nicht nur, aber immer sonntags lauthals kopulierende Nachbarn wüssten, dass sie sich ganz real, ohne jede Übertreibung (betabuben-Schwur!) so anhören wie Pleo, der elektrifizierte Jungdinosaurier aus dem Hause Ugobe, dann wäre ihnen das wohl peinlich vor ihren Freunden. Sie würden fortan nur noch ihre Avatare in Second Life ficken lassen, den Ton am PC leiser gestellt. Beim Sex nicht klingen wie ein Spielzeug mit vier Füßen, grüner Gummihaut und USB-Anschluss: auch auf unseren 2009-noch-zu-erledigen-Listen sehr weit oben.

Immer wieder sonntags [pleoworld.com]

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Kunst am Sonntag: Stöhn!

Die taz ordnet das Phänomen vielleicht nicht ganz genau so ein wie wir, meint aber vielleicht ja auch was ganz Anderes. Der neue Sexismus jedenfalls: er lebe hoch, am heutigen Internationalen Frauentag, der bei den Unverbesserlichen, weil Allerbesten, passenderweise auch hübscher aussieht als überall sonst im deutschen Medienstadl.

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GMX klärt auf (Folge 382): Die beinahe total tödliche Sperma-Allergie!

GMX, unser Lieblings-Massenmailer (für dessen Benutzung ich just mit der Ansage „Hey, das ist ja wohl die totale Web 1.0-Mailadresse!“ despektiert wurde), hat, wie wir wissen, einen international erfolgreichen, mindestens 12.000 Mann starken und dabei wahrscheinlich auch noch Millionengewinne abwerfenden Journalismus-Zweig. Wir gönnen den Meinungsmacher-Kollegen in der GMX-Zentralredaktion ihren Erfolg. Die hart recherchierenden Szene-Gurus schaffen es nämlich jeden Tag wieder, uns trüben Typen eine neue, meistens topexklusive, fast immer frohe Botschaft hinzuwerfen. Aktuell z.B.: „Augenbrauen werden wieder breiter – Die Zeiten des exzessiven Brauen-Zupfens scheinen vorbei zu sein“, oder: „Den Mercedes SLK 2LOOK Edition gibt es gegen Aufpreis in den exklusiven Lackierung Obsidianschwarz-Metallic oder Designo-Mysticweiß!“ (müsste natürlich richtig „den wo“ heißen, Flüchtigkeitsfehler.) Gern werden wir außerdem nach Vollzug unserer kommunikativen Pflichten, beim ansonsten so achtlosen Logout, auf hinreißende Weise über die Bedienung des Alltagsgegenstands „Frau“ aufgeklärt. Die betabuben haben die diesbezüglichen Bemühungen der GMX-Redaktion bereits hier ausführlich gewürdigt; aktuell fliegen wir atemlos durch die überfällige Epistel „Busen“, „Brust“ und „Dein Ding“ – Ein falsches Wort im Bett und schnell ist jede Lust ruiniert.

Womit wir aber leider auch schon mittendrin sind in den absoluten Schocker-Themen, die uns selbst die wohlmeinende GMX-Journalismusmaschine nicht ersparen kann. Ich möchte den Blick heute nicht richten auf Scoops wie „Arzt-Handys sind Bakterienschleudern“ und „Nägel, Hornhaut, Hühneraugen: Wie man seine Füße richtig pflegt„, sondern auf die traurige Nachricht über eine sicke Laune von Frau Natur, die uns Jungs mal wieder den verdienten, billigen Fun verderben will. „Sperma-Allergie: Wenn der Sex für die Frau zum gefährlichen Vergnügen wird“, titelt es düster dieser Tage beim Kommunikationsdienstleister. „Atemnot, Juckreiz, Erbrechen: Die typischen Symptome einer Allergie treten auch bei Frauen auf, die das Sperma des Partners nicht vertragen.“ Ja kruzi! Was ein Teufelszeug schlummert da in unseren Unterleibskanonen? Einziger Lichtblick ist, dass das GMX-World-News-Center, immer im Dienste der Menschheit, auch heute Nacht wieder wach bleiben wird, um uns morgen, unerschütterlich, wieder eine neue Geschichte erzählen zu können, über die wunderbaren und grausamen Dinge, die das Leben und die Lenden eines Mannes begleiten. Und gut auch, in diesem speziellen Fall, dass der schonungslos zitierte Allergologe Dr. David Resnick aus New York jetzt da untenrum mal alles „festgeklopft“ hat!

Laut Dr. Resnick seien bis dato weltweit nur circa 80 Fälle einer Sperma-Allergie berichtet worden. In seine Klinik kommen jedoch durchschnittlich 2 Frauen pro Jahr, bei denen eindeutig das Sperma als Allergen festgeklopft werden kann und die Dunkelziffer sei gänzlich unbekannt, so Resnick. … Neben lokalen Reaktionen kann es in Extremfällen sogar zur Quaddelsucht, Durchfall, Erbrechen oder Atemnot kommen. … In den meisten Fällen ist sicher Abwarten die beste Medizin, aber auch allergie-unterdrückende Medikamente können zum Einsatz kommen. Eine weitere einfache Methode wäre außerdem die Benutzung eines Kondoms, oder sollte man vielleicht doch besser den Partner wechseln?

Wenn der Sex für die Frau zum gefährlichen Vergnügen wird [gmx.de]

don't try this at home!

Don’t try this at home! Oder ist dir nach Quaddelsucht? (bild: le chagrin)

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Idole des Alltags: Der SuperMagnetMan

Die Ampel will nicht grün werden, wenn du einsam mit dem Moped davor wartest? Der Kofferraumdeckel deines Gebrauchtwagens hält nicht mehr richtig offen und fällt dir andauernd ins Genick? Deine Werkbank ist immer so unordentlich und verramscht, dass du unter dem ganzen Alteisen nie den gekröpften 32er findest? Du möchtest, saisonal bedingt, einen vier Kilo schweren, aber super hübschen Adventskranz an deine Haustür hängen? Meine Herren! Es gibt nun wirklich kein uns bekanntes Alltagsproblem, das man nicht mit SuperStarkenMagneten™ lösen könnte! Mach’s einfach wie George, der SuperMagnetMan, und lass die SuperStarkenMagneten™ dein Leben bereichern und verschönern! Die betabuben sagen: Wenn alle Männer und Magneten so gepolt wären wie der SuperMagnetMan, dann hätten diese verdammten Kriege und das elende Elend auf dieser Welt auch mal ein Ende.

via Cool Tools

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Lektionen in Coolheit

Ach ja, übrigens:

Motorsport war mal was echt Saucooles. Und die Typen, die damals Motorsportler waren, waren ebenfalls saucool. Wie zum Beispiel der Kollege James Hunt hier. Es waren wundervolle Zeiten, ehe sich die Formel1 in einen sterilen Plastik-Marketingzirkus mit Milchbubipiloten und Eurodissen-Gogos verwandelt hat. Für mich ist das größte Problem an der Formel1, wie sie heute ist: Abgesehen davon, dass die Autos scheiße aussehen und es sehr ermüdend und ohrenschädigend ist, ihnen beim Rundendrehen zuzuschauen, sind die Fahrer eine absolute Zumutung! Früher hatten die wenigstens noch ccole Namen, wie Graf Berghe von Trips oder so was. Heute heißen sie wie Fußballspieler und sprechen auch so. Ich bin sicher, dass Werbepartner wie die ING Group (Alonso) oder Mercedes Benz (Alesi) bei Marketing-Meetings regelmäßig die Augen verdrehen, weil sie wissen, mit welcher Zweitklassigkeit ihre Testimonials gestraft sind. Aber was sollen sie tun – Motorsportler sind eben so. Und wir, die fetten Säcke, die ihnen vom heimischen Fernseher aus gute Ratschläge zurufen, obwohl sie die besten Rennfahrer der Welt sind, finden das offenbar gut so. Und kaufen ihren Scheiß, weil Nick Heidfeld ihn auch gut findet. Und darum haben wir es auch nicht anders verdient. Trotzdem schade, dass zumindest einige Dinge nicht mehr so laufen wie 1976 (Marlboro).

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